Der Pfadfinderstamm St. Ulrich Alpen ist beschenkt worden. Anlass genug für den Stammesvorstand mit Benjamin Schellen und Anja Frings, sich mit einer Kaffeetafel auf ihrem Pfadfindergelände "Nepicks Garten" bei den Spendern zu bedanken. Noch frisch in Erinnerung ist der schwere Einbruchdiebstahl kurz vor Fronleichnam. "Gestohlen wurden Arbeitsgeräte wie eine Kettensäge", sagt der 28-Jährige. Alles Gerätschaften, die die Alpener Pfadfinder im Einsatz haben, um das Gelände in Schuss zu halten oder die sie bei der alljährlichen Tannenbaumaktion benötigen. Der Einbruch hatte in der Alpener Bürgerschaft für Unruhe gesorgt und eine Spendenaktion ausgelöst "Dass wir nicht alleine gelassen wurden, sondern spontane Hilfe bekamen, hat uns gutgetan. Es zeigt auch, wie sehr wir im Bewusstsein der Alpener sind", so Schellen. Ganz im Sinne der Ulrichspfadfinder bedankte sich auch Karl-Heinz Pieper vom Förderverein bei den Gästen für die vielen Zeichen der Verbundenheit. Besonderes Lob erhielt die Gruppe der "Rover" für die Pflege des naturnahen Gartens. Über weitere Sachspenden freuen sich die Pfadfinder immer.
Einen geselligen und harmonischen Tag sowie spannende Wettkämpfe erlebten die Mitglieder der St.-Michaelis-Schützenbruderschaft Rheinberg beim großen Pokalschießen mit der Kleinkaliber-Vereinsmeisterschaft. Die Teilnahme war sehr gut und Schießmeister Roland Dorawa freute sich darüber, dass alle Wettbewerbe unter Konkurrenz ausgetragen werden konnten. Somit brachte das große Pokalschießen mit KK-Vereinsmeisterschaft zwölf Gewinner hervor.
Mit einer zweijährigen Brieffreundschaft fing bei Aurelie und Walter Thuilot alles an. Heute blickt das Paar auf 60 gemeinsame Ehejahre und feiert das Fest der Diamanthochzeit.
Im Planfeststellungsverfahren für die Deichsanierung Wallach des Deichverbandes Poll zwischen Rheinstrom-Kilometer 806,0 und 810,4 am linken Ufer werden die Planunterlagen von heute bis zum 30. September bei der Stadt Rheinberg zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegt. Darüber hinaus können in dieser Zeit die Unterlagen auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf online abrufen unter "www.brd.nrw.de/bausteine/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html".
Sie sind unterschiedliche Charaktere und haben unterschiedliche Auffassungen davon, wie sie die Stadt Rheinberg als Bürgermeister oder Bürgermeisterin in den kommenden fünf Jahren als Chef von Rat und Verwaltung leiten wollen.
Zum sechsten Mal regte Aloys van Husen, Brudermeister der Veener St.-Nikolausschützen, beim Schützenfest eine spektakuläre Wette an, um den Schützenfest-Sonntag attraktiver zu machen. Diesmal wettete er, dass die Ortsbauerschaft und die 18 Veener Vereine es nicht schaffen, kurzfristig aus Strohballen und Silo-Folie ein Swimmingpool zu bauen, der mit Wasser gefüllt werden musste und in dem zwei Vertreter jedes Vereins baden gehen sollten. Aloys van Husen verlor seine Wette - noch am Sonntag planschten weit mehr als 36 Vereinsvertreter im neuen Veener Freibad. Wie van Husen seine Niederlage begleichen wird, stand gestern noch nicht fest.
Der Alpener Männergesangverein (MGV) Martonair bringt die Räuberpistolen des legendären Räuberhauptmanns Wilhelm Brinkhoff in einer selbst verfassten Fortsetzung auf die Bühne des Pädagogischen Zentrums an der Fürst-Bentheim-Straße (die RP berichtete ausführlich). Tickets gibt es beim MGV-Vorsitzenden Rudolf Thiesies, Wallstraße 39, in Alpen, Telefon 02802 5813, und bei Otto Rischer, An der Vorburg 12, Alpen Telefon 02802 3748, sowie bei allen Mitgliedern des Männergesangvereins (MGV) Martonair.
"Dienstag ist Kindertag" heißt es ab heute im Jugendzentrum Zuff. Dann starten für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren neue Kurse. Sie finden jeweils zehn Mal dienstags statt. Es gibt noch einige freie Plätze: In der Zeit von 15.45 bis 16.45 wird zum professionellen Entspannen eingeladen. Sonja van den Hoogen zeigt, wie man richtig "chillt". Kostenpunkt: 30 Euro. Häkeln, Nähen oder Stricken - alles das steht beim Kreativworkshop von 16 bis 17 Uhr auf dem Plan. Natürlich nicht irgendwas, sondern Boshi-Mützen, coole Taschen oder einen schönen Strickschal. Kosten: 20 Euro.
Die Weichen für die Energiewende werden jetzt gestellt. Auf lokaler und regionaler Ebene. Wer seine Zukunft und die der kommenden Generation selbst mitgestalten möchte, ist am Samstag, 5. September, 9.30 bis 15.30 Uhr, zum ersten Vernetzungstreffen "Energiewende Niederrhein/westliches Ruhrgebiet" in der Stadthalle Rheinberg eingeladen.
Für Wilhelm Fischer aus Werrich ist klar: Die Risse in seinem Haus sind dem Salzabbau geschuldet. Der Gutachter der für Gebäudeschäden zuständigen Cavity Gmbh widerspricht. Die Betroffenen wollen sich zusammen tun - und kämpfen.
Das Sportabzeichen konnten Schüler und Rheinberger Bürger beim Spiel- und Sportfest des SV Millingen und der Grundschule am Bienenhaus erwerben. Beim Sponsorenlauf honorierten über 700 Verwandte jede gelaufene Runde.
Marco Rudolph und Friederike Fell sind das neue Königspaar der Veen-Winnenthaler St.-Nikolaus-Schützenbruderschaft (die RP berichtete). Am Wochenende präsentierten die beiden ihr Throngefolge. Dazu gehören die Paare Henrik van Beek und Linda Tenorth, Heinz Bemong und Marina Croonenbrock, Michael und Leonie Bertlich, Bastian van Rennings und Wanda Seegers sowie Bernd van Rennings und Christina Janzik.
Wie werden wir zukünftig an unserem Wohnort leben, welche Veränderungen erwarten uns und wie gestalten wir unser Umfeld? Wo kaufen wir ein und wo ist der nächste Arzt? Das sind Fragen, die die Bewohner in den Rheinberger Stadt- und Ortsteilen jetzt und in Zukunft beschäftigen. Mit dem wissenschaftlichen Projekt "Zukunftsfähige Ortsteile in Rheinberg" (die RP berichtete ausführlich) bieten die Hochschule Rhein-Waal und die Stadt Rheinberg den Bürgern die Möglichkeit, an dieser Entwicklung mitzuwirken. Die Bewerbung von Ortsteilen ist noch bis Donnerstag, 3. September, auf www.rheinberg.de möglich.
Norbert Giesen, Schulleiter der Rheinberger Europaschule, machte die anwesenden Eltern neugierig, als er bereits bei der Begrüßung ins Schwärmen geriet. Zu Recht. 19 Schüler präsentierten aus dem pädagogischen Drehtürmodell, dem Lernkonzept auf freiwilliger Basis, ihre Arbeiten. Sie entstanden im vergangenen Schuljahr in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 in selbstständiger Arbeit in der Schule und zuhause.
Irgendwann im Betriebsausschuss, die Diskussion um die neugeregelte Müllabfuhr war in vollem Gange, ergriff Ulla Hausmann-Radau (Grüne) das Wort: Es sei höchste Zeit, den Leuten vom Dienstleistungsbetrieb einmal Dankeschön zu sagen, fand die Politikerin. "Sie haben Unglaubliches geleistet, ausgezeichnet. Ich habe bisher keinerlei Beschwerden gehört", sagte die Ratsfrau in Richtung DLB-Chef Holger Beck. Der freute sich und sagte. "Vieles musste sich erst einspielen, und wir machen jeden Tag neue Erfahrungen. Aber es läuft ganz gut." Seit dem 1. Mai kümmert sich der DLB nicht nur um die Abfuhr von Altpapier (das schon seit 2008), sondern holt auch Bio- und Sperrmüll sowie Grünschnitt ab.
Unter dem Titel "Brinkhoff II - Ich bin wieder da" bringt der Alpener Männergesangsverein den Bönninghardter Räuber Brinkhoff wieder auf die Bühne. Das Publikum kann sich auf eine Überraschung freuen.