Neue Möhnen gewinnen - mit diesem Ziel vor Augen stürmten maskierte Rheinbergerinnen jetzt die Sporthalle des Amplonius-Gymnasiums. Durch die SOKO "Altweiber" erhoffen sich die Möhnen mehr närrische Mitglieder, besonders junge Frauen ab 16 Jahren.
In Rheinberg haben Stadtverwaltung und Karnevalisten an einem Sicherheitskonzept gefeilt. An vier neuralgischen Punkten auf Stadtgebiet sollen Lkw-Sperren eingerichtet werden. Ab 12.30 Uhr kommt kein Fahrzeug mehr rein und raus.
Auch ein Teil der CDU-Fraktion dem Haushalt nicht zugestimmt hat, sieht sich CDU-Fraktionschef Erich Weisser nach der Abstimmung im Rat in seiner Position gestärkt. "Für mich ist es sehr positiv, dass der überwiegende Teil der CDU mir gefolgt ist und dem Hauhalt trotz aller Risiken zugestimmt hat", sagte Weisser gestern.
Trotz angespannter Lage auf dem Weltmarkt für Agrarprodukte konnte Lemken in Alpen sein Vorjahresniveau nahezu halten. Und die Auftragsbücher für das laufende Jahr füllen sich.
CDU-Ratsherr Markus Geßmann machte sich am Ende der Ratssitzung Luft. Er könne nicht unterbinden, was in sozialen Medien veröffentlicht werde, sagte er. Dass jedoch er und seine Familie bei Facebook von einem Mitglied des Rates diffamiert werden, sei ein starkes Stück, das er nicht unkommentiert stehenlassen wolle.
Im Rat wurde der Antrag der Grünen, 40.000 Euro in die Aufforstung zu investieren, angenommen. Auch die anderen Fraktionen brachten das Gros ihrer Anträge durch. So will die CDU eine Anschubfinanzierung für einen "Pumptrack".
Im Umweltausschuss wurde gestern Gericht gehalten. Im Zentrum der Verhandlung: die mächtige Eiche im Neubaugebiet an der Rheinberger Straße. Es war die Zeit für Plädoyers. Anwohnerin Ute Kleintges, der man Rederecht eingeräumt hatte, trat als Baum-Anwältin vor die Politik, um die alte Eiche noch zu retten.