Die CDU trauert um Josef Tönnis. Der Schreinermeister aus der Bönninghardt ist am Montag im Alter von 87 Jahren gestorben. Josef Tönnis hat sich zwischen 1961 und 1999 mehr als drei Jahrzehnte kommunalpolitisch für seine Mitbürger eingesetzt, anfangs bis zur Neugliederung der Gemeinde Alpen 1969 im Rat des Amtes Alpen-Veen. Nach einer politischen Auszeit zog er 1975 in dem Rat der heutigen Gemeinde ein. Ihm gehörte er ohne Unterbrechung bis 1999 insgesamt fünf Wahlperioden an, ehe der damals 71-jährige CDU-Politiker, der sich hohe Wertschätzung erworben hat, den politischen Ruhestand antrat.
Langjährige Mitglieder wurden bei der CDU Rheinberg schon zahlreich geehrt. Doch ein solches Jubiläum hat Seltenheitswert: Seit 1945 und damit seit 70 Jahren hat Johannes Pionke das Parteibuch der CDU. Dafür wurde er nun im Café Sahnehäubchen in Rheinberg geehrt. Nur ein Jahr später als Johannes Pionke trat Heinrich Sander der CDU bei und ist seit 69 Jahren Mitglied. Heinrich Emmerichs blickt auf 67 Jahre in der CDU.
Unter dem Motto "Abi Prime Time 2015 - die Blockbuster gehen" feiern in diesem Jahr 114 Abiturienten das Ende ihrer Gymnasialzeit. Mit der traditionellen Treckerfahrt wurde gestern der Abspann der Schulzeit gezeigt. Mit drei Treckergespannen fuhren die jungen Hauptdarsteller durch die Stadt. Am Stadthaus wurden sie von Bürgermeister Hans-Theo Mennicken empfangen. Anschließend ging es zurück zum "Tatort" Schule. Unter großem Jubel zogen die jungen Damen und Herren auf den Schulhof.
Das Underberg-Freibad im Rheinberger Stadtpark ist ab heute wieder geöffnet. Wie berichtet, musste die Stadt das Bad wegen einer personellen Notsituation von Montag bis einschließlich gestern schließen. Heute und an den kommenden Tagen ist das Freibad täglich von 13 bis 20 Uhr offen.
Die St.-Evermarus-Schützen richten ihr Kinderschützenfest aus - zum 36. Mal. Es beginnt am Sonntag, 21. Juni, 10.30 Uhr, mit einem Gottesdienst in der Borther Kirche. Anschließend versammeln sich die Kinder ab 11.30 Uhr zum spannenden Preis- und Königsschießen auf der Festwiese an der Wallacher Straße, um Nachfolger für das Herrscherpaar König Marvin Breidenstein und Königin Julia Bongers zu ermitteln.
Das Atelierhaus am Mühlenweg wird gerade mächtig herausgeputzt. Im Inneren warten die verschiedenen Arbeiten der Künstlergemeinde auf die entsprechende Hängung, sprich den optimalen Platz, um den Besucher zu beeindrucken. In jedem Fall sieht alles mächtig nach Arbeit aus, die mit vereinten Kräften gestemmt wird. Spätestens am Sonntag, 21. Juni, von 11 bis 17 Uhr, wird alles an Ort und Stelle sein.
Für Florian, Afrin, Alexander, Ian, Nina, Medina, Erik, Alina, Tim, Leon und Moritz - alle aus der Jahrgangsstufe 9 der Hauptschule Rheinberg - hat es sich ausgezahlt, dass sie während des gesamten Schuljahres einmal pro Woche nachmittags für zwei Stunden an einem Computerkurs teilgenommen haben - freiwillig. Denn nach bestandener Prüfung haben sie jetzt das "Xpert Basiszertifikat IT-Kompetenz" in der Tasche und können es, wenn sie sich später irgendwo bewerben, vorlegen.
Genau zehn Jahre nach Fertigstellung des Wallacher Dorfplatzes veranstalten die Wallacher Tell-Schützen dort am Samstag, 20. Juni, erstmals ein Mittsommerfest als offene Veranstaltung, zu der ausdrücklich alle eingeladen sind. Los geht es um 14 Uhr. Der Bürgerschützenverein hat sich einiges einfallen lassen. Es wird ein Festzelt aufgestellt, so dass auch bei schlechtem Wetter gefeiert werden kann.
SPD-Bürgermeisterkandidatin Rosemarie Kaltenbach hat bei ihrem "Bürgerdialog" im Bürgerhaus "Alte Feuerwache" in Budberg auch über das Sportstättenbedarfskonzept der Stadt gesprochen. Das Thema beschäftigt viele Rheinberger. Für Kaltenbach ist "das Ganze noch nicht zu Ende gedacht". Sie will Gespräche mit allen Vereinen führen und für Transparenz sorgen, genau schauen, wie viele Menschen wo trainieren. Die Vereine merkten, dass der Nachwuchs weniger werde und müssten sich darauf einstellen. Alle gehörten an einen Tisch, um eine wirklich zukunftsfähige Lösung zu finden, sagte sie.
"Alle 45 Entlassschüler der beiden zehnten Klassen haben einen Abschluss, über die Hälfte davon sogar mit Fachoberschulreife", sagte Hans-Peter Becker nicht ohne Stolz. Wenn es eng wird, muss man näher zusammenrücken. Diese Tugend hat der Leiter der Hauptschule auch beim drittletzten Jahrgang der auslaufenden Lernstätte beobachtet: "Die Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern und Eltern war einfach hervorragend."
Eine Besonderheit wird im letzten Konzert der aktuellen Saison der Rheinberger Abendmusik geboten im Zusammenspiel von Percussion (Orchesterschlagzeug) und Orgel. Einer der Interpreten am Sonntag, 21. Juni, um 18.30 Uhr, in der St.-Peter-Kirche zu Rheinberg wird Sebastian Gokus sein. Der erst 21-jährige Student an der Musikhochschule Köln hat als Solist und als Mitglied verschiedener Percussion-Ensembles bereits europaweite Konzerterfahrung gesammelt. Darüber hinaus nahm er an verschiedenen Wettbewerben im Perkussionensemble teil und gewann unter anderem einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2012.