In der Kellerbar ist die Hölle los: Niederrheinischer Ausdruckstanz zur neuen Single von Sweet und Kuscheln zu T. Rex. Alle Jungs sind in Suzie Quatro verknallt, die Mädels in die Bay City Rollers und natürlich in Brian Connolly, Marc Bolan und David Cassidy. An der Jeanshose bimmeln die Jinglers-Glöckchen, und draußen vor der Tür parken die Bonanza-Fahrräder mit Fuchsschwanz an der Stange.
Der Adventsmarkt auf den Peyershof von Atti Bream in Gest wird nicht nur wegen der schönen kunsthandwerklichen Produkte geschätzt. Auch die Atmosphäre ist eine besondere.
Die drei Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Frank Berger (CDU), Hubert Kück (Grüne) und Rainer Mull (FDP), wollen retten, was zu retten ist. Schließlich geht es um den Rettungsdienstbedarfsplan, der überarbeitet wird.
Irres ist festlich sagt der Comedian René Steinberg am Sonntag, 25. November, um 20 Uhr. Dann gastiert der aus dem WDT-2-Radio bekannte Künstler sein Weihnachtsprogramm. Weihnachten, so sagt er, steht für so wunderbare Dinge wie Besinnlichkeit, Frieden, Gemütlichkeit und Kerzenschein.
Noch vor dem ersten Ton führte der Organisator der Abendmusik und Organist Christoph Bartusek in einem Kurzvortrag in die Geschichte der deutsch-jüdischen Musiktradition ein. Er beschrieb die Entwicklung von der Orientierung an der protestantischen Liturgie mit Gesang und Orgelspiel im 19. Jahrhundert, der Verbreitung des Instruments in den Synagogen des deutschen Kaiserreichs bis zur Herausbildung ernstzunehmender jüdischer Musik-Kantoren und der Zerstörung der Tradition durch die Nazis, die in der Reichspogromnacht fast alle der damals bestehenden 197 Syna-gogenorgeln niederbrannten.
Rund 250 Besucher vom ganzen Niederrhein kamen zur Premiere der Veener Dorfgespräche auf den Spargelhof Schippers. Nach dem Vortrag von Prof. Gerhard Henkel gab’s eine rege Podiumsdiskussion. Neuauflage geplant.
Else Fransen-Reul wohnt in ihrem Haus an der Hochfeldstraße, im letzten Zipfel von Wallach, nur einen Katzensprung vom Rheindeich entfernt. Ihr ganzes Leben hat sie in diesem Winkel verbracht, hat nie woanders gewohnt und fühlt sich dort noch immer wohl.