Einzelne Schmierereien sind immer wieder mal zu beklagen. In den vergangenen Wochen häufen sich die Graffiti-Vorfälle in der Rheinberger Innenstadt allerdings und sind nicht mehr zu übersehen. Vor allem an der Orsoyer Straße sind Gebäude betroffen, aber auch am Holzmarkt und am Innenwall. Die hässliche Spur der farbigen "Tags" dokumentiert vor allem eines: Besonders kreativ oder gar talentiert sind die Sprayer nun wirklich nicht. Sie beschmieren wahllos Eigentum anderer Menschen, und das ist und bleibt Sachbeschädigung. Die Polizei ermittelt in der Sache und hat inzwischen 15 Tatorte festgestellt. Möglicherweise wird aber nicht in allen Fällen Anzeige von den Eigentümern der betroffenen Gebäude erstattet.
Konstrukteure und Elektroniker arbeiten jetzt in Alpen unter einem Dach. Der markante Neubau mit 5800 Quadratmetern Grundfläche setzt auch optisch Maßstäbe. 100 Gäste gratulierten gestern dem Familienunternehmen.
Als Anja Rupprecht ihr Bild-Referat zum Thema "Als der Krieg nach Rheinberg kam - Die Jahre 1914 bis 1918", gezielt auf Borth. Wallach und Ossenberg zugeschnitten, abschloss, hatten die Borther St.-Evermarus-Schützen einen abwechslungsreichen Vormittag hinter sich. Begonnen hatte der Einkehrtag mit dem Antreten zum Gemeinschaftsgottesdienst in der Kirche. Anschließend frühstückten knapp 100 Schützen im Pfarrzentrum, das von den Damen des Vorstands und des Throns zubereitet worden war. Brudermeister Franz-Josef Susen ehrte dann einige Mitglieder für ihre langjährige Treue.
Das alte Schulgebäude an der Kurfürstenstraße sollte nicht abgerissen, und für die Planung des Awo-Verwaltungsgebäudes sollte ein ergebnisoffener Architektenwettbewerb ausgelobt werden. Das sind zwei Forderungen des Regionalverbands Niederrhein des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL). Vorstandsmitglieder des Vereins hatten sich auf Einladung der Bürgerinitiative "Rund um den Pulverturm" das Gelände an der alten Montessorischule angeschaut und aus ihrer Sicht bewertet.
Die Kulturinitiative Schwarzer Adler hat am Donnerstag, 18. Februar, um 20 Uhr, wieder einmal den legendären amerikanischen Rocksänger Mitch Ryder mit der Berliner Band "Engerling". Immer wieder hat Mitch Ryder in den vergangenen Jahren unvergessliche Konzerte gegeben. Zwei Stunden lang gibt er alles und beseelt gehen die Leute nach dem Konzert nach Hause. Jetzt ist der Sänger mit dem lauernden Vibrato in der Stimme wieder unterwegs durch die Clubs und Säle und wieder mit der aktuellen CD "It's Killing Me", im Tourgepäck, "Vielleicht mein wichtigstes und ganz sicher eines der besten Alben, die ich je gemacht habe", sagt Mitch Ryder über dieses Live-Album das den Vergleich mit seinem 1981er Meisterstücks "Live Talkies" nicht zu scheuen braucht. Seit Jahren wird er in Europa von der Berliner Band Engerling begleitet.
Trotz regnerischen und kalten Wetters fanden sich am Sonntag 28. Teilnehmer zur Winterwanderung des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV) am Treffpunkt an der Kirche St. Vinzenz auf der Bönninghardt ein, teilte Franz-Josef Spölmink, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, gestern zufrieden mit.
Der Ossenberger Heimatverein Herrlichkeit richtete am Wochenende seine Glühweinwanderung aus. Bei der elften Auflage liefen trotz des schlechten Wetters immerhin 41 Personen mit, unter ihnen auch Teilnehmer aus Kamp-Lintfort, Alpen, Baerl und aus anderen Rheinberger Ortsteilen. Dr. Gisela Irawan und Angelika Glanz hatten eine zirka zehn Kilometer lange Strecke festgelegt, die bei allen großen Anklang fand. Es ging vom Ossenberger Sportcenter über den Rheindeich zum Evangelischen Gemeindehaus Wallach, wo bereits Glühwein, Tee, Kakao, Christstollen und Kuchen vorbereitet waren. Unterwegs hielten sie noch kurze Vorträge über die Wildgänse im Rheinberger Rheinbogen und selbstverständlich auch über die Deichsanierung, die Ossenberg noch sicherer vor einem möglichen Rheinhochwasser macht.
In der Evangelischen Kirchengemeinde Rheinberg sind acht Presbyter gewählt worden. Es gab neun Kandidaten. Von 2804 Wahlberechtigten gaben 320 ihre Stimme ab - davon 266 per Briefwahl. Die Wahlbeteiligung ist gegenüber 2012 gestiegen: von damals 8,3 Prozent auf jetzt 11,4 Prozent. 14 Stimmen waren ungültig. Für jeweils vier Jahre wurden gewählt: Beate Baier (238 Stimmen), Stephan Brockschmidt (228), Steffen Noth (221), Wilfried Steinhaus (216), Christiane Culp (204), Ursula Isermeyer (178), Robert Diedrich (177) und Kristine Köhler-Vahle (162). Peter Randchen erhielt 117 Stimmen. Mehrfachnennungen waren möglich. Diedrich und Köhler-Vahle sind neu im Presbyterium. Mitarbeiter-Presbyter sind Anke Sczesny und Heidi Bodden; sie waren die einzigen Kandidatinnen.
RP-Leser Wolfgang Meschnig warnt vor Spam-Mails, die momentan auch in Rheinberg unterwegs sind. "Mir sind gleich zwei Mails von einer angeblichen Firma Paymentsolution zugeschickt worden. Darin wurde mit einem Inkassounternehmen gedroht, wenn Rechnungen nicht bezahlt würden." Auch die Polizei warnt vor diesen schlicht gestalteten und unpersönlichen Mail mit dem Betreff "Ihre Rechnung Januar 2016". Mit "Guten Tag, Im Anhang finden Sie Ihre aktuelle Rechnung für den Monat Januar. Der offene Betrag ist innerhalb von 10 Tagen zu begleichen." wollen die Cyberkriminellen die Empfänger zum Öffnen einer exe-Datei "Rechnung-Januar.exe" bewegen. Diese Datei sollte unter keinen Umständen gestartet werden, rät die Polizei.
Einen schrecklichen Fund hat am Sonntagnachmittag der Kapitän eines Schiffes auf dem Rhein gemacht. Wie die Polizei am Abend mitteilte, entdeckte der Mann gegen 16.30 Uhr eine im Fluss treibende Leiche.
Eine große Chance für die jungen Nachwuchsfotografen: Bis Freitag, 19. Februar, präsentieren zwölf Schüler des Amplonius-Gymnasiums tolle Fotografien im Foyer des Stadthauses. Die jungen Fotokünstler sind in der Foto-AG, die Edith Beck-Kowolik leitet.
Bürgermeister Thomas Ahls hat im Haupt- und Finanzausschuss bekräftigt, dass Politik und Verwaltung vor einem "ungeheuer schwierigen Jahr" stehen. Alpen steuert auf ein Defizit von fünf Millionen Euro zu. Angesichts der Aufgabenlast gerate die Verwaltung an die "Grenze der Belastbarkeit". Allein die unerledigten Jobs, die aus dem alten ins laufende Haushaltsjahr übertragen worden sind, beziffern sich auf acht Millionen Euro.