Tausende Bauern protestieren an diesem Dienstag deutschlandweit gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung - auch am Niederrhein. Mehr als 220 Landwirte fuhren mit Traktoren nach Wesel - teils laut hupend. Das sorgte für Ärger bei Anwohnern.
Bauern sind aus der Mitte der Gesellschaft. Sie dürfen keine Gelbwesten werden. Ihr Beruf geht uns alle an. Deshalb ist es gut, dass die Landwirte am Niederrhein ihre Nöte zum Ausdruck bringen.
Die Stellungnahme des Rheinberger Wachleiters liegt vor. Goldstraße und Kattewall könnten Umleitungsverkehr nicht aufnehmen. Sperren sollte man Holz- und Fischmarkt nur, wenn es flankierende Maßnahmen wie Parkverbote gebe.
Etliche Bauern aus der Region nehmen am Dienstag an den bundesweiten Protesten gegen das Agrarpaket teil. In Veen trafen sich die Landwirte, um Plakate zu malen.
Andrea van Huet hat in St. Ulrich ihre Stelle als Pastoralreferentin angetreten und will sich erstmal mit allen sechs Kirchenorten vertraut machen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zählt zu ihren Schwerpunkten.