Ein Kompromiss führt nie zur vollständigen Zufriedenheit der am Einigungsprozess beteiligten Parteien. Das ist auch in der seit nunmehr drei Jahren währenden Auseinandersetzung zwischen den Niag-Verkehrsbetrieben und der Bürgerinitiative Bahnlärm Orsoy-Baerl nicht anders. Dass die Niag und die Anwohner der Bahnstrecke sowie die Stadt Rheinberg als dritter Partner im Bunde es dennoch geschafft haben, sich auf eine Acht-Punkte-Vereinbarung zu einigen, spricht für die Sachlichkeit der auf allen Seiten geleisteten Arbeit und den respektvollen Umgang miteinander. Im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss unterstrichen die Partner dies gestern Abend mehrfach. Die Vereinbarung soll bald unterzeichnet werden.
In der katholischen Kirchengemeinde St. Ulrich sind zum 1. August zwei neu geschaffene Personalstellen für eine pädagogische Fachkraft zur Verbundleitung von je vier der insgesamt acht Katholischen Kindergärten zu besetzen.
Gestern um 14.30 Uhr ging die enttäuschende Nachricht aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung im Stadthaus ein: Rheinberg gehört nicht zu den 62 Kommunen und Landkreisen, die für die Teilnahme am Projekt "Zukunftsstadt" (die RP berichtete) ausgewählt wurden. Dem Ministerium lagen 168 Bewerbungen vor. Wie Beigeordneter Dieter Paus gestern Abend im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt berichtete, stehen allerdings drei Bewerber - darunter auch Rheinberg - auf einer Reserveliste und kommt eventuell noch zum Zug, falls jetzt berücksichtigte Kandidaten zurückziehen sollten.
Ulrich Hecker ist aus der CDU ausgetreten und gehört der Ratsfraktion, deren Vorsitzender er war, nicht mehr an (die RP berichtete). Das hatte Konsequenzen für die Zusammensetzung der politischen Gremien. Nachdem die CDU die Auflösung und anschließende Neubesetzung aller Ausschüsse beantragt hatte (was die nordrhein-westfälische Gemeindeordnung zu jedem Zeitpunkt in der Legislaturperiode hergibt), kam es gestern Abend in der Ratssitzung zu einer einvernehmlichen Einigung.
Wegen Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz sollte sich gestern ein Mann aus Rheinberg vor dem Amtsgericht verantworten. Obwohl er sich seiner Exfreundin per Gerichtsbeschluss nicht mehr nähern und auch keinen Kontakt zu ihr aufnehmen durfte, hatte er sie über ein Chatprogramm mehrfach übel beschimpft und beleidigt. Das Verfahren wurde dennoch aufgrund der besonderen Umstände gegen eine Geldauflage von 300 Euro eingestellt. Nachdem auch die Geschädigte ausgesagt hatte, sah auch der Vertreter der Staatsanwaltschaft keinen zwingenden Grund für eine Verurteilung.
Am Samstag, 18. April, sammelt das Schadstoffmobil Sondermüll in Rheinberg ein. Zum Sonderabfall gehören etwa Batterien, Knopfzellen, Leuchtstoffröhren, Altmedikamente, Farbreste und Pflanzenschutzmittel. Aber auch Kleinelektroschrott wie Mixer, Fön können abgegeben werden. Die Standorte des Schadstoffmobils: 8 bis 9 Uhr Budberg, Marienplatz (Kirche); 9.30 bis 10.30 Uhr, Eversael, Grafschafter Straße; 11 bis 12 Uhr Orsoy, Nordwall; 13.30 bis 14.30 Uhr Orsoyerberg, Unter dem Berg; 15 bis 16 Uhr Vierbaum, gegenüber Schwarzer Adler, Parkplatz Getränkemarkt Kaspba.
Wie bereits in der gestrigen Ausgabe berichtet, sind in der Nacht von Sonntag auf Montag der Eingangsbereich sowie die Außenfassade des Rheinberger Underberg-Freibads im Stadtpark an der Bahnhofstraße besprüht worden. Die Täter benutzten für die 18 Graffitis schwarze, rote, lila sowie silberfarbene Farbe. Die Polizei bittet nun um Mithilfe.
Heute in der Zeit von 15 bis 16 Uhr hat der Bezirksdienstbeamte, Polizeihauptkommissar Uwe Hribsek, Sprechstunde. Hribsek steht interessierten Bürgern in der Altentagesstätte an der Pastor-Wilden-Straße in Borth, im Seniorentreff des Deutschen Roten Kreuzes, als Ansprechpartner zur Verfügung und freut sich auf konstruktive Gespräche.
Naturschutzbund (Nabu) und Ordnungsamt der Stadt Rheinberg weisen darauf hin, dass die nächtliche Vollsperrung in Budberg zum Schutz der Amphibienwanderung aufgehoben wurde.
Volkshochschul-Leiter Dr. Jens Korfkamp ist wissenschaftlicher Berater eines Projekts des Bundesministeriums für Forschung und Bildung. Er ist Mitherausgeber eines Handbuchs, das sich künftig an alle Lehramtsstudenten richtet.
Am Samstag ist es wieder soweit. Zehn Kandidatinnen wollen die Wahl zur fünften Veener Spargelprinzessin gewinnen. Mit in der Jury sitzt in diesem Jahr Ingrid Kühne, die auch im Rahmenprogramm auftritt.
Es war Zufall. Bei geschichtlichen Forschungen in Verbindung mit einem Mitglied des Reeser Geschichtsvereins "Ressa" gelangte das "Haven Register van der Stadt Orsoij" aus dem Jahre 1733 an den Heimatverein Rheinberg. Ein weiterer Mosaikstein für die Geschichtsschreibung. Denn bedingt durch Brände oder Kriege existieren über Orsoy relativ wenige Urkunden.
Weder Fuß- noch Körperpflege, sondern eher Geistespflege findet am Samstag, 18. April, um 20 Uhr im Bürgerhaus Budberg, "Alte Feuerwache", Rheinkamper Straße 41 statt. Dann präsentiert das Duo "Fußpflege Deluxe" bestehend aus Carolin Seeger und Christoph Schlewinski sein Programm "Der Name dieses Kabarettprogramms ist in deinem Land nicht verfügbar". Schon Name des Duos und Programmtitel machen neugierig, was da von den Gewinnern des Kabarettpreises des Kölner Klüngelpütztheaters präsentiert wird.
Am vergangenen Wochenende sind die Glasflächen der Eingangstüren zum Rheinberger Underberg-Freibad mit Farbe beschmiert worden - vermutlich am späten Sonntagabend. Bereits in der Nacht zuvor sollen die Außenwände des Bades zum Spanischen Vallan hin besprüht worden sein. An beiden Abenden seien Jugendliche im Bereich des Underberg-Freibades gesehen worden, berichtete die Stadtverwaltung, die Anzeige bei der Polizei erstatten wird. Der Schaden soll in nächster Zeit beseitigt werden.